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Reglement "Classic 32"



 
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Ralf St.
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BeitragVerfasst am: 09.01.2007, 11:47    Titel: Reglement "Classic 32" Antworten mit Zitat

Rennreglement der Fahrzeugklasse 1:32 „Classic 32“

1. Karosserie-Typ:
a) Nur Modelle, deren Karosserie ein Rennfahrzeug der Originalklassen entsprechend FIA Gruppe 1 bis 7 und SCCA CanAm/TransAm im verkleinerten Maßstab 1:32 darstellen, sind zulässig.
b) Das Originalfahrzeug muß im Zeitraum von 1965 bis einschließlich 1973 bei einem offiziellen FIA oder SCCA Rennen gestartet sein. c) Nur Fahrzeuge, die in der beigefuegten Homologationsliste aufgefuehrt sind, sind verwendbar.

2. Karosserie-Ausfuehrung:
a) Alle Bestandteile, d.h. die komplette Karosserie muß serienmäßig sein, d.h. Umbauten, bzw. Modifikationen sind verboten.
b) Defekte oder abgebrochene Karosserieteile können repariert und neu angeklebt werden.
c) Eigenlackierung ist möglich, es wird aber eine vorbildgerechte Farbgebung und Beschriftung verlangt, d.h. beides ist entsprechend einem Originalfahrzeug auszuführen.
d) Scheiben müssen transparent sein.
e). Anpassungen an der Innenausstattung zur Montage einer starren Vorderachse oder zwecks Plazierung von Trimmgewicht ist zulässig.
f) Defekte Montagezapfen zur Befestigung der Karosserie können repariert werden.
g) Die Karosserie darf mittels langer Schrauben oder durch Lockern der Originalschrauben flexibel befestigt sein. Die Schrauben muessen aber gegen Verlust gesichert sein, verlorengegangene Schrauben fuehren zu Rundenabzug.
h) Bei geschlossenen Fahrzeugen darf das Innenteil durch ein entsprechendes Lexanteil mit Hartplastik-Fahrerkopf ersetzt werden. (Empfohlen: Fly Racing Innenteil)

3. Fahrwerk:
a) Nur ein serienmäßges und zu der verwendeten Karosserie gehörendes Kunststoffchassis einschlieslich der Anbauteile ist zulässig, wobei keinerlei Veränderungen am Fahrwerk erlaubt sind.
b) Freigestellt sind die Art- und Ausführung der Stromabnehmer, Vordere und Hintere Stahlachsen, Achsdistanzen und Schrauben zur Karosseriemontage sowie das sichern der Achslager und der Fahrwerksteile durch Verkleben
c) Nur bei Modellen, bei denen keine starre Vorderachse eingebaut werden kann (z.B.Chevron Bxx) ist die Art und Ausfuehrung der Halbachsen-Halterung freigestellt.
d) Die Verwendung von Trimmgewicht ist nur auf der Oberseite des Fahrwerks innerhalb der Karosserie zulässig.

4. Motor:
a) Nur serienmäßige Motoren der Typen GB-TRACK/FLY P1 und SRP EP 130 sind zulässig, wobei keinerlei Veränderungen am Motor erlaubt sind.
b) Ein Motor darf nicht geöffnet werden, bereits Spuren an den Verschlusslaschen, die auf eine mögliche Öffnung hinweisen, führen automatisch zur Disqualifikation!
c) Freigestellt sind die Art- und Ausführung der Motoranschlußkabel und Klemmösen zur Leitkielmontage, sowie eine Motorfixierung in der Motorhalterung durch Kleben.

5. Getriebe:
a) Motor- und Achsritzel müssen entweder serienmäßige Originalteile sein oder von Slot.it stammen.
b) Die Zahnräder können auf der Achse verklebt werden.
c) Vorgeschriebenes Uebersetzungsverhaeltnis ist: Sidewinder-Fahrzeuge 3.27 (entsprechend 36/11, Fly-Standard) bzw. Inliner-Fahrzeuge: 3 (entsprechend 27/9).

6. Räder:
a) Felgen müssen entweder Originalteile aus der Serie zugelassener Classic-Fahrzeuge sein oder Alufelgen (Hersteller frei, z.B. Ilpe oder Racer) mit GB-Track/Fly Classic Reifen sein.
b) Abmessungen: Breite mindestens 8 mm vorne bzw. 10 mm hinten.
c) Die Felgen können auf den Achsen und die Reifen auf den Felgen verklebt werden. Ein Versiegeln der Lauffläche an den Vorderreifen, durch Lack oder Klebstoff, ist erlaubt
d) Die Reifen muessen objektiv als Originalteile erkennbar sein.
e) Alle Räder, d.h. Felge mit Reifen, müssen die Fahrbahnoberfläche berühren und sich beim Fahren drehen.

7. Abmessungen und Gewicht:
a) Ein Gesamtgewicht von mindestens 90gr wird verlangt.
b) Eine Bodenfreiheit von mindestens 0,5mm, gemessen zwischen der Fahrwerksunterseite (einschliesslich Zahnrad) und der Fahrbahnoberfläche, darf nicht unterschritten werden.
c) Die maximale Spurbreite beträgt 70mm.
d) Die Karosserie muß in der Draufsicht das Fahrwerk, sämtliche Fahrwerksteile und die Räder (die Reifen am höchsten Punkt) vollständig abdecken.

8. Hilfsmittel:
a) Die Erzielung einer besseren Bodenhaftung durch Fahrwerksmagnete u.ä. oder Zusatzspoiler ist unzulässig.
b) Reifenreiniger und Servicemittel welche klebrige Rückstände auf dem Reifen oder der Fahrbahnoberfläche hinterlassen, sowie Lösungsmittel und Wintergreen sind verboten.

9. Handregler:
a) Nur serienmäßige Geschwindigkeitsregler mit einem feststehenden Regelwiderstand und aus Großserienfertigung sind zulässig.
b) Der Anschluß eines Reglers an die Bahn erfolgt mittels 4mm Bananenstecker nach USRA-Code: Weiß = Vollgas, Schwarz = Regelung, Rot = Bremse.
Bitte an die jeweilige Bahn anpassen!

10. Stromversorgung:
a) Die Stromversorgung erfolgt über Transformatoren, wobei jede Spur von einem separaten Trafo gespeist wird. b. Die Betriebsspannung beträgt konstant 11-13 Volt (bei einer Stromstärke von mindestens 1 Ampere).
Bitte an die jeweilige Bahn anpassen!

11. Reparaturen:

Wenn das Auto eines Rennteilnehmers einen Defekt erleidet darf er weiterfahren, so lange er die anderen Teilnehmer am Rennablauf nicht hindert, sonst ist das Auto am gekennzeichneteten Boxenstopp zu entfernen. Es sei denn das Fahrzeug ist nicht mehr fahrbereit.
Reparaturen dürfen nur während des Rennens durchgeführt werden.
Reparaturen (wir unterscheiden nicht zwischen Wartungsarbeiten wie z.B. Reinigen der Schleifer usw. oder Austausch des Motors usw.) müssen generell bei der Rennleitung angemeldet werden, ansonsten ist mit Disqualifikation zu rechnen.

12. Parc Fermé:

Autos werden nach jedem Rennen im Parc Fermé abgestellt.

Sämtliche Chemie (wir unterscheiden nicht zwischen Haftmitteln und so genannten Reinigern) ist verboten. Wird am jeweiligen Rennabend die Benutzung von Chemie an den Reifen im Bahnraum festgestellt, erfolgt die sofortige Disqualifikation, und Streichung der an diesem Abend bereits erzielten Ergebnisse.

Änderungen vorbehalten.



Was nicht aufgelistet ist, ist verboten.
Die Entscheidung des Rennleiters ist definitiv.




Homologationsliste der zulaessigen Classic 32 Fahrzeuge

Die Zulassung weiterer Fahrzeuge zur ehemaligen FLY-Classic Serie dient der Erweiterung der Modellvielfalt. Liebhaber bestimmter Fahrzeugtypen koennen so ihr favorisiertes Modell einsetzen, auch wenn dies nicht unbedingt konkurrenzfaehig ist.
Die angegebenen zulaessigen bzw. vorgeschriebenen Modifikationen gelten zusaetzlich zum voranstehenden Reglement.

Hersteller-Typ(en)/ a) zulaessige Modifikationen / b) vorgeschriebene Modifikationen

FLY/GB
Porsche 908/x, Porsche 917/x, Ferrari 512 x, Ferrari 365, Lola T70, Ford GT40

FLY/GB
Chevron Bxx
a) zus. Halbachsenhalterung

HSRR
McLaren M8D

MRRC
Chaparral 2A, Cobra 427, Ferrari 275P #

PINK CAR
Ferrari GTO
b) Motor Slot.it V12/2b schwarz (23000rpm) oder ProSlot Evo2

PROTO
Porsche 908 LH LM'69, Ferrari 350 CanAm, Lola T70 Spyder, Ligier ??, Porsche 917LH '70
a) Karosserie ausschleifen (min. Gewicht 25gr.)
b) Fly Classic Chassis

RACER
Ferrari 250LM, 330P,412P

REVELL
Cobra Daytona, Corvette GS
b) Motor Slot.it V12/2b schwarz (23000rpm) oder ProSlot Evo2

SPIRIT
Ferrari 512M

SCALEXTRIC
Chev. Corvette L88, Chev.Camaro, Ford Mustang, Ford GT40, Ferrari 330

SLOTER
Ferrari 312PB

SLOT REAL CAR
Porsche 917/20 "Sau", Porsche 917 LH LM'71
a) Karosserie ausschleifen (min. Gewicht 25gr.)
b) Spurweite max. 70 mm

TOP SLOT
Chaparral 2D, Ferrari 712, Porsche 917 LH LM'71,
a) Karosserie ausschleifen (min. Gewicht 25gr.)
b) Fly Classic Chassis



Bei allen Fahrzeugen wird die Verwendung von FLY Classic Reifen vorgeschrieben.
In allen Modellen muss ein FLY/GB P1 Motor bzw. ein baugleicher Motor (z.B. Scalextric Standard, Spirit Classic) verwendet werden.
Bitte an die jeweilige Bahn anpassen!

Zulassung weiterer Fahrzeuge und Karosserien vorbehalten.

Mit freundlicher Unterstützung von http://www.fns-slotracing.de

Version 1.0 Stand Januar 2007
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